Travel

Wednesday, July 30, 2008

Chris Cantell behadelt Das Reisen: Experten sagen, zu viele Touristen gef√§hrden Perus Machu Picchu
by Barbora Haramiova Diese Woch

Diese Woche findet in Quebec City in Kanada das Treffen des Weltkommitees von UNESCO statt. Die Vertreter diskutieren dort darüber, welche Weltmonumente und Welterbestätten auf die UNESCO-Liste eingetragen und welche von denen, die auf der Liste bereits stehen, auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten hinzugefügt werden sollen. Sie können aus vielen Vorschlägen aus allen Teilen der Welt wählen, sogar die Slowakei bemüht sich darum weitere Monumente auf die Liste eintragen zu lassen. Ich bin wirklich neugierig, ob das gelingt.
Immerhin beinhält diese spezielle Liste bereits 851 verschiedene Monumente und Orte aus ungefähr 150 Ländern auf der ganzen Welt. Ich denke, dass jede Regierung und wahrscheinlich auch die Bürger aus den gegebenen Ländern, die etwas Außergewöhnliches in ihrem Land zu bieten haben, entweder natürlichen oder menschlichen Ursprungs, das sie der ganzen Welt zeigen und es auch schützen wollen. Meiner Meinung nach sind die auf der Liste eingetragenen Monumente und Weltkulturerbestätten attraktiver und stellen eine große Versuchung für Touristen dar. Das bedeutet einerseits ziemlich hohe Einnahmen ins Budget, andererseits kann der Ort immer mehr und mehr beschädigt werden wegen der großen Anzahl von neugierigen Touristen.
Ein Punkt des Treffens diese Woche beschäftigt sich mit dem am meisten besuchten Ort in Peru, mit der altertümlichen Zitadelle Machu Picchu. Diese Kulturerbestätte steht seit 1983 auf der UNESCO-Liste und innerhalb den letzten 10 Jahren verdoppelte sich die Besucherzahl auf 800 000 Besucher pro Jahr. Daher sind einige Architekten, Archäologen und Einwohner besorgt, es könnte komplett zerstört werden, wenn es nicht auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gelangt. Auch die Bürger der in der Nähe stehenden Stadt Cuzco, die auch auf der Liste zu finden ist, protestieren gegen einen Plan des Staates, der eine Ausbreitung von privater Entwicklung in der Stadt und in der Nähe davon unterstützt. Es gibt also verschiedene Meinungen über die Zukunft der Zitadelle und ihrer Umgebung. Die Vertreter des Plans wollen Aguas Calientes, eine Stadt in Nachbarschaft von Machu Picchu, attraktiver machen, indem sie eine Ausbreitung und einen Aufbau neuer Hotels, Restaurants usw. erlauben. Gleichzeitig behaupten sie, solange es die Möglichkeit gibt, die Stadt auszubreiten, bliebe die Zitadelle unberührt.

Meiner Meinung nach sind die Einwohner über die vielen Besucher in ihrer Umgebung nicht gerade glücklich, da diese irgendwann in der Zukunft ihr Erbe und Kulturmonument zerstören können, auf das sie so stolz sind...


related story: http://news.yahoo.com/s/ap_travel/20080701/ap_tr_ge/travel_brief_machu_picchu_endangered;_ylt=AmHt2ibqGMmMuvje15ytKB.s0NUE

by Barbora Haramiova
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edited by Beata Biskova

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